Ein Flachbandkabel besteht aus vielen parallel angeordneten Drähten, die als dünnes Kabel gebunden werden. Alle Adern des Kabels werden nebeneinander angeordnet. Sie bilden dabei ein flaches, breites Kabel, dass optisch einem Band ähnelt. Die Kabel können in den unterschiedlichsten elektronischen Systemen eingesetzt werden.

Ein Flachbandkabel für elektronische Anlagen

Die Kabel bieten den Vorteil, dass sie zu Verwendung von internen Peripheriegeräten wie beispielsweise Festplatten eingesetzt werden können. Ein Peripheriegerät kann mit hochwertigen Kabeln verbunden werden, die über eine Farbcodierung verfügen. Dadurch wird eine Verpolung vermieden. Die Kante des Flachbandkabels kann mit einem roten Streifen am Stift versehen sein, sodass es leichter an einem Steckverbinder angeschlossen werden kann. Viele Kabel bieten den Vorteil, dass sie hochwertig verarbeitet sind. Viele Hersteller der Kabel bieten eine breite Produktpalette an. Die Kabel sind von 2 bis 96polig erhältlich. Auch die Stärken können sehr unterschiedlich ausfallen. Viele Kabel weisen die Stärke AWG30 bis AWG16 auf.

Kabel auf Wunsch

Viele namenhafte Hersteller unterstützen ihre Kunden von der Beratung, Planung bis zur Konfektion der Kabel. Alle Kabelgrößen können in kleiner oder großer Stückzahl bestellt werden. Das Ablängen, Spleißen, Ausstanzen, Verpressen, Absetzen, Crimpen und Löten gehören zu den wichtigsten Aufgaben bei der Verarbeitung der Kabel. Für eine spezielle Anwendung können Ferritkerne auf das Kabel montiert werden. Dadurch wird für eine Entstörung der Signale gesorgt. Ferritkerne stehen zum Einschieben oder als Klappmodelle zur Verfügung. Auch sie stehen in allen Größen und Formen zur Verfügung. Ferritkerne können durch Kleben oder Klemmung bzw. durch die Nutzung eines Schrumpfschlauchs am Kabel befestigt werden.

Unterschied zu normalen Kabeln

Flachbandkabel, zum Beispiel von EMES Kabelbaum Konfektions GmbH, sind spezielle Kabel, die einzelne Litzen aufweisen. Sie werden parallel miteinander verschweißt und sind nicht wie ein klassisches Kabel kreisförmig angeordnet. Derartige Kabel können flexibel eingesetzt werden. Oftmals werden sie in elektronischen Baugruppen oder Computersystemen eingesetzt. Im Vergleich zu klassischen Kabeln sind sie platzsparend und flexibel. Viele Kabel sind außerdem sehr kostengünstig. Die Kabel und Steckverbinder können mit einer Schneit-Klemm-Technik verbunden werden. Durch die Technik ist eine schnelle und sichere Verbindung möglich. Auch mehrpolige Steckverbinder lassen sich in nur einem Arbeitsgang verbinden. Durch einen Zugentlastungsbügel kann ein sicherer Halt gewährleistet werden. Gleichzeitig lassen sich die Kabel optional montieren.

Vielseitige Einsatzbereiche

Die Kabel können in verschiedenen industriellen Bereichen verwendet werden. Standard Kabel sowie Steckverbinder weisen häufig einen Leiterquerschnitt von AWG28 oder AWG 26 auf und haben ein Rastermaß von 1,27 mm. Die Isolation wird durch ein hochwertiges PVC gewährleistet. Viele Kabel haben eine neutrale graue Farbe. Die äußere Leitung ist rot markiert. Standardmäßig wird diese Markierung am ersten Pin angebracht. Alternativ kann auch ein farbcodiertes Kabel eingesetzt werden. Bei diesen Kabeln lassen sich die einzelnen Adern gut unterscheiden.

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